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Arbeitssieg auf schwierigem Terrain

Auf schwierigem Terrain mussten wir am Samstag gegen den FC Amical Saint-Prex hart für die drei Punkte arbeiten. Nach einer umkämpften Partie und einer intensiven Schlussphase brachten wir unseren knappen Vorsprung über die Zeit und setzten uns am Ende mit 2:1 durch.

Die ersten zehn Minuten waren zunächst von gegenseitigem Abtasten geprägt. Danach waren es die Waadtländer, die erstmals gefährlich wurden. Soares setzte einen Abschluss von der linken Seite über das Tor (10.), nur eine Minute später verfehlte auch Pédat nach einem langen Ball von Torhüter Hocini unser Gehäuse.

Wir brauchten etwas Zeit, um auf dem schwierigen Untergrund in die Partie zu finden. In der 16. Minute kombinierten sich Dzonlagic und Moulin schön über die rechte Seite durch. Der anschliessende Abschluss von Mäder aus rund 25 Metern missriet jedoch deutlich.

Besser machten wir es in der 22. Minute: Bouameur fing einen Aufbaupass der Gastgeber ab und bediente G. Samba. Dessen Hereingabe wurde von der Saint-Prex-Abwehr nur ungenügend ins Zentrum geklärt. Dort stand T. Samba bereit und hämmerte den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar in den rechten Winkel – 0:1!

Nur dreizehn Minuten später konnten wir nachlegen. Nach einer Hereingabe von Bouameur kam Pululu im Strafraum zu Fall, die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm. Der Ball gelangte zu Dzonlagic, der sich mit Bouameur per Doppelpass durchspielte und anschliessend scharf auf den ersten Pfosten flankte. Dort lenkte Ouattara den Ball mit der Brust unglücklich ins eigene Tor – 0:2 in der 35. Minute!

Saint-Prex versuchte noch vor der Pause zu reagieren. Fohouo entschärfte zunächst einen abgefälschten Abschluss von Pédat, ehe Pululu auf der Gegenseite aus aussichtsreicher Position über das Tor schoss. In der 45. Minute mussten wir dann doch noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Nach einem Ballverlust auf unserer linken Seite schalteten die Waadtländer schnell um. Über Soares und Laouini gelangte der Ball zu Emini, der ihn mit Hilfe des Pfostens sehenswert im rechten Winkel versenkte – 1:2 unmittelbar vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel kamen wir entschlossen aus der Kabine und hätten bereits in der 47. Minute den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen können. Nach einer schönen Kombination wurde Pululu in die Tiefe geschickt und tauchte alleine vor Hocini auf. Der Torhüter kam jedoch rechtzeitig aus seinem Kasten und verhinderte unseren dritten Treffer. Wenig später bot sich auch T. Samba eine gute Möglichkeit, sein Abschluss flog aber über das Tor.

In der 60. Minute hatten wir die nächste grosse Chance auf das 1:3. Nach einer Balleroberung von Mäder kombinierten wir uns schnell durch die gegnerischen Reihen. Moulin schickte T. Samba alleine auf Hocini zu, doch unser erster Torschütze setzte den Ball knapp am Gehäuse vorbei.

Saint-Prex blieb seinerseits gefährlich und suchte immer wieder den Weg nach vorne, ohne Fohouo zunächst ernsthaft prüfen zu können. In der Schlussphase wollten wir mit einem dritten Treffer für die Entscheidung sorgen. Der kurz zuvor eingewechselte Beltran wurde in der 82. Minute von Jakob in die Tiefe geschickt, scheiterte aus spitzem Winkel aber am aufmerksamen Hocini.

Die letzten Minuten gehörten dann den Gastgebern. Saint-Prex warf nochmals alles nach vorne und sorgte insbesondere in der 89. Minute für Gefahr. Eine Kopfballverlängerung von Le Neün flog unmittelbar vor unserem Tor durch den Fünfmeterraum, doch weder Tavares noch Drieberg kamen rechtzeitig an den Ball. Kurz darauf musste Fohouo bei einer weiteren Hereingabe eingreifen.

Auch in der Nachspielzeit drückten die Waadtländer weiter. Die letzte Gelegenheit bot sich ihnen mit einem Freistoss aus rund 20 Metern nach einem Foul von Mäder. Pédat übernahm die Verantwortung, sein Versuch blieb jedoch in unserer Mauer hängen – danach war Schluss.

So nehmen wir nach einer hart umkämpften Partie auf schwierigem Terrain drei wichtige Punkte aus Saint-Prex mit. Gemeinsam hielten wir dem Druck der Waadtländer jedoch stand und brachten den knappen 2:1-Auswärtssieg über die Zeit.

Meisterschaft – Promotion League

FC Amical Saint-Prex - FC Biel-Bienne 1:2 (1:2)

Stade de Marcy, Saint-Prex.– SR: Collart.

Tore: 0:1 T.Samba (22.), 0:2 Eigentor Ouattara (35.), 1:2 Emini (45.).

FC Amical Saint-Prex: Hocini - Olaniyi (55. Marolany) - Reboredo - Le Neün - Ouattara - Morard ( 58. Maserati) - Antonio - Laouini (70. Drieberg) - Emini - Pédat - Soares (55. Tavares).

FC Biel-Bienne 1896: Fohouo - G. Samba - Kadriu - Paviot - De Oliveira - Bouameur - Mäder - Moulin (62. Jakob) - T.Samba (54. Chihadeh)- Pululu (71. Beltran) - Dzonlagic (71. Maltet).

Bemerkungen: Biel-Bienne ohne Asani, Ssebunya, Tebib, Dakouri, Essay, Maurer, Ombala, Kuzmanovic.
Karten: 12. G. Samba (gelb), 61. Antonio (gelb), 79. Ouattara (gelb).


Vorschau: FC Amical Saint-Prex

Am Samstag reist unsere Mannschaft erstmals in dieser Promotion-League-Saison an den Genfersee. Um 17:00 Uhr treffen wir im Stade de Marcy auf den Aufsteiger FC Amical Saint-Prex. Die Waadtländer haben sich nach einem schwierigen Saisonstart inzwischen in der neuen Liga zurechtgefunden und belegen nach neun Spieltagen mit 13 Punkten den 8. Tabellenrang. 

Saint-Prex spielt erstmals in der Promotion League und hat sich bisher keineswegs wie ein typischer Aufsteiger präsentiert. Nach der deutlichen 6:0-Niederlage zum Saisonauftakt beim FC Grand-Saconnex folgte bereits eine Woche später mit dem 1:0 gegen den AC Bellinzona der erste Sieg. Mittlerweile stehen vier Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche. Auffällig ist dabei die bisherige Torbilanz: 13 erzielten Treffern stehen 20 Gegentore gegenüber. 

Zuletzt zeigten die Waadtländer aufsteigende Tendenz. Auf den 1:0-Heimsieg gegen Lugano U21 und eine 3:1-Niederlage in Bulle folgte ein 2:2 gegen die U21 der BSC Young Boys, bei dem Naim Emini beide Treffer für Saint-Prex erzielte. Am vergangenen Wochenende gelang der Mannschaft schliesslich ein wichtiger 3:2-Auswärtserfolg beim FC Luzern U21. Damit holte unser kommender Gegner aus den letzten vier Meisterschaftsspielen sieben Punkte. 

Trainiert wird Saint-Prex von Andy Laugeois, der die Mannschaft seit Oktober 2024 betreut. Der Aufstieg in die Promotion League ist entsprechend eng mit seiner Amtszeit verbunden. Die bisherigen Resultate zeigen, dass sich seine Mannschaft auch eine Liga höher behaupten kann. Besonders im heimischen Stade de Marcy ist Vorsicht geboten: Drei der bisherigen vier Meisterschaftssiege gelangen Saint-Prex vor eigenem Publikum. 

Wir selbst reisen mit viel Selbstvertrauen in die Waadt. Nach der 4:2-Heimniederlage gegen die U21 der BSC Young Boys zeigte unsere Mannschaft die gewünschte Reaktion und gewann die drei darauffolgenden Partien allesamt. Auf das knappe 1:0 beim FC Luzern U21 folgte der überzeugende 4:0-Auswärtssieg auf dem Spitalacker gegen den FC Breitenrain. Am vergangenen Samstag bestätigten wir unsere gute Form mit einem verdienten 2:0-Heimsieg gegen Bavois. 

Gegen die Waadtländer brachte uns Omer Dzonlagic bereits in der 11. Minute in Führung. Obwohl wir die Partie anschliessend kontrollierten, mussten wir bis tief in die Nachspielzeit warten, bis Saleh Chihadeh mit seinem ersten Pflichtspieltreffer in unserem Dress zum 2:0-Endstand traf. Gleichzeitig blieb unsere Defensive zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor. Aus den vergangenen drei Begegnungen resultieren damit neun Punkte bei einem Torverhältnis von +7. 

Mit sieben Siegen aus neun Spielen und 22 Punkten stehen wir weiterhin an der Tabellenspitze. Schaffhausen und Cham folgen mit jeweils 19 Punkten. Unser Ziel für Samstag ist deshalb klar: Wir wollen unsere starke Serie fortsetzen und den ersten Rang auch nach dem zehnten Spieltag behaupten. Die Aufgabe beim formstarken Aufsteiger dürfen wir dabei keinesfalls unterschätzen. 

Wir freuen uns auf die Reise nach Saint-Prex und hoffen auch am Genfersee auf die lautstarke Unterstützung unserer Anhängerschaft. Gemeinsam wollen wir die nächsten wichtigen Punkte mit nach Biel nehmen!


Erfolgreicher Samstagabend gegen Bavois

Am Samstagabend haben wir uns vor 632 Zuschauern in der Tissot Arena mit 2:0 gegen den FC Bavois durchgesetzt. Das Spiel musste ausnahmsweise auf den Samstag vorverlegt werden, weil am Sonntagnachmittag der EHC Biel seinen "Family Day" austrug.

Das Spiel hätte für uns kaum besser beginnen können. Nach einem präzisen Traumpass von Moulin schlich sich Dzonlagic geschickt an der Gästeabwehr vorbei und schob eiskalt zur 1:0-Führung ein (11.). Nico Stucki, der nach den Rückenschmerzen von Fohouo erstmals von Beginn an im Tor stand, hatte in der Folge wenig zu tun. Wir dominierten zwar klar und bestimmten das Geschehen, doch gegen den tief stehenden und defensiv disziplinierten Gegner kam selten echter Spielfluss auf.

Erst in der 35. Minute wagte Hautier den ersten nennenswerten Abschluss der Gäste, den Stucki mühelos parierte. Im Gegenzug prüfte Tresor Samba nach Zuspiel von Bouameur den Bavois-Keeper, ebenfalls ohne Erfolg. So gingen wir mit dem knappen, aber verdienten Vorsprung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Waadtländer mit der Einwechslung von Aguilar ihre offensiven Bemühungen. Der Neue zog in der 63. Minute nach einer starken Einzelaktion knapp am Tor vorbei. Wir wollten das Ergebnis jedoch nicht verwalten und suchten den zweiten Treffer – Dzonlagic scheiterte in der 68. Minute mit einem Schuss aus der Drehung. Die Partie gewann erst zehn Minuten vor Schluss an Fahrt: Nach feinem Zusammenspiel von Jakob und Beltran versetzte Vasic die Gästeabwehr und knallte den Ball mit links an die Latte.

In der 89. Minute drohte noch der Ausgleich: Der eingewechselte Eleouet entwischte nach einem guten Ball von Morelli unserer Abwehr, brach den ersten Schuss ab und zog freistehend am Tor vorbei – riesiges Glück für uns. Die endgültige Entscheidung fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit: Vasic eroberte auf dem linken Flügel den Ball, zog blitzschnell davon und bediente den besser positionierten Chihadeh. Der Stürmer bezwang Brenet geschickt und netzte zum 2:0 ein – sein erster Pflichtspiel-Treffer in unserem Dress.

Mit dem verdienten Heimsieg bleiben wir an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag steht die Auswärtspartie beim Aufsteiger Saint-Prex auf dem Programm.

Meisterschaft – Promotion League

FC Biel-Bienne – FC Bavois 2:0 (1:0)
Tissot Arena, Biel. – 632 Zuschauer. – SR: Rosset.

Tore: 1:0 Dzonlagic (11.), 2:0 Chihadeh (90+3.).

FC Biel-Bienne 1896: Stucki – G. Samba, Kuzmanovic, Paviot, De Oliveira – Mäder, Bouameur (73. Jakob) – T. Samba (46. Vasic), Moulin (82. Maltet), Pululu (88. Chihadeh) – Dzonlagic (73. Beltran).

FC Bavois: Brenet – Diaz, Rodrigues, Sarr, Benelmir – Ivanov (87. Fedele) – Moraga (87. Lötscher), Bega (46. Aguilar) – Nzita (66. Eleouet), Hautier, Toumi (87. Morelli).

Bemerkungen: Biel-Bienne ohne Asani, Fohouo, Ssebunya, Tebib (alle verletzt), Dakouri, Essay, Maurer, Ombala (alle 2. Mannschaft).
Karten: 19. Paviot (gelb, Foul), 60. G. Samba (gelb, taktisches Foul), 87. Benelmir (gelb, taktisches Foul).


Vorschau: FC Bavois

Am Samstag empfängt unsere Mannschaft den FC Bavois. Der Verein aus der Waadt ist eng mit der prägenden Trainerära von Bekim Uka verbunden: Seit 2011, als dienstältester Trainer der Promotion League, übernahm er den Club in der 2. Liga interregional und führte ihn Schritt für Schritt in die höchste Amateurliga der Schweiz. Seine Heimspiele trägt Bavois auf dem Terrain Les Peupliers aus – in der Prärie zwischen Bavois und Chavornay.

In der vergangenen Saison holte der FC Bavois mit dem 5. Platz die beste Platzierung seiner Promotion-League-Geschichte. In der laufenden Spielzeit tun sich die Waadtländer trotz namhafter Zugänge schwer. Mit dem jungen Jessé Hautier (Super-League-Erfahrung) sowie Luca Jacquenoud und Oumarr Sarr (beide Challenge League) wurden qualitativ hochwertige Spieler verpflichtet. Die Abgänge von Lucas Ribeiro (der bei Nyon direkt zum Captain aufstieg) und Gonçalo Figueiredo wiegen jedoch schwer. Nach acht Runden steht Bavois mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen erstmals mit dem Rücken zur Wand und ist im Abstiegskampf dringend auf Punkte angewiesen – eine Platzierung, die so nicht zu erwarten war.

Für uns kann das nur von Vorteil sein. In der letzten Saison gewannen wir das Heimspiel gegen Bavois souverän mit 5:2. Unser Topscorer Omer Dzonlagic traf damals doppelt und ist in den direkten Begegnungen mit insgesamt sechs Toren der treffsicherste Spieler – kein anderer hat in diesen Duellen mehr Treffer erzielt.

Die Mannschaft von Trainer Chaibeddra befindet sich in einer guten Verfassung. Nach den beiden Auswärtssiegen gegen Luzern U21 und Breitenrain strotzt das Team vor Selbstvertrauen. Das Spiel am Samstag bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, den ersten Rang zu verteidigen und optimistisch in den weiteren Verlauf der Vorrunde zu blicken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Tissot Arena und auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans!